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| Wie Zahnärzte verfärbte Zähne bleichen und wann man es selbst tun kann |
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 Ungeküsst wegen Mundgeruch?
 Obgleich jeder Mensch seinen eigenen Körpergeruch hat, ist die ausgeatmete Luft normalerweise geruchsneutral. Ist sie dennoch zu riechen, spricht man von Mundgeruch (lateinisch Halitosis). Man unterscheidet zwischen einem kurzzeitig auftretenden Mundgeruch, etwa nach dem Verzehr von stark riechenden Speisen, wie Zwiebeln, Knoblauch oder Fisch, und dem dauerhaften Mundgeruch, der für die Betroffenen zu einer starken Belastung werden kann. Bis zu 40 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet zeitweise an chronisch üblem Atem. Die meisten Betroffenen beißen daher lieber die Zähne zusammen und bleiben ungeküsst. Mehr als 70 Prozent der Gründe für chronisch schlechten Atem liegen in der Mundhöhle selbst. Er entsteht zumeist, wenn Bakterien Speisereste, Zellen, Blut oder Eiweiß zersetzen und dabei schwefelhaltige Stoffwechselprodukte freisetzen.
Zumeist hilft Zähneputzen oder auch das Reinigen der Zunge, um die Bakterien in der Mundhöhle zu beseitigen. Bei einer erhöhten Bakterienanzahl im Mund kann eine Zahnsanierung helfen, um Zahnzwischenräume zu schließen und den Bakterien so den Lebensraum zu nehmen. Wenn Mund und Zähne vom Zahnarzt „saniert“ worden sind und der Mundgeruch trotzdem noch da ist, sollten auch ein Hals-Nasen-Ohrenarzt oder Internist aufgesucht werden.
Die Ursache für den Mundgeruch kann im Nasen-Rachen-Raum (chronische Entzündungen oder Abszesse), in den Bronchien und selbst im Darm oder der Leber liegen. Auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus können Auslöser sein. Manchmal sind auch Medikamente, Alkohol oder Rauchen der Auslöser für schlechten Atem. Mangelerscheinungen (zum Beispiel an Zink, Vitaminen) und längeres Fasten können ebenfalls zu Mundgeruch führen. Eins haben die Gerüche aber gemeinsam: Die Erzeuger fauliger Gase sind Bakterien, die Proteine zu schwefelhaltigen Verbindungen verarbeiten. Diese nach faulen Eiern müffelnden Substanzen sind im Wesentlichen für schlechten Atem verantwortlich. Wenn keine ernsthaften Erkrankungen dahinterstecken, ist Mundgeruch zwar harmlos, aber unangenehm.
Tipp
Wer reichlich Joghurt löffelt, bekämpft schlechten Atem effektiv. Japanische Wissenschaftler von der Tsurumi Universität in Yokohama haben herausgefunden: Joghurt hat nicht nur einen günstigen Einfluss auf die Darmflora, sondern lässt auch den Schwefelwasserstoffgehalt im Mundraum um bis zu 80 Prozent sinken. Die wirksamen Helfer gegen den Mief sind die aktiven Joghurt- Bakterienkulturen Lactobazillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus. Positiver Zusatzeffekt ist ein Rückgang von Zahnfleischentzündungen und Zahnbelag. (Quelle: dgk)
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