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 Regelmäßige professionelle Zahnreinigung Voraussetzung für lebenslange Zahngesundheit

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Eine professionelle Zahnreinigung hält Zähne und Zahnfleisch gesund und gibt den Zähnen wieder ihre natürliche Farbe zurück. Foto: imagesource |
Eine regelmäßige und sorgfältige Zahn- und Mundhygiene zu Hause ist die Basis für gesunde Zähne. Diese sollten zweimal am Tag mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste (Fluoridgehalt 1.000 bis 1.500 ppm) geputzt werden. Für die Reinigung der Zwischenräume empfehlen sich Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen einmal täglich. Doch dies allein reicht nicht aus. „Zu einer effektiven Karies- und Parodontitis-Prophylaxe gehört auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung“, sagt Dr. Lutz Laurisch, Prophylaxepraxis Korschenbroich, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e. V.
Die Zahnbürste kann zwar einen Großteil des bakteriellen Belags (Plaque, Biofilm) auf den Zahnoberflächen entfernen, aber eben nicht alles. Die dicken Borsten reichen beispielsweise nicht für die Reinigung der mikroskopisch kleinen Vertiefungen an den Kauflächen aus, den so genannten Fissuren. Auch Beläge in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischrand werden bei der häuslichen Mundhygiene trotz Zahnseide nicht vollständig entfernt. In diesen Nischen können sich Bakterien ungestört an die Zahnoberflächen anlagern. Durch die Mineralstoffe im Speichel verkalken die bakteriellen Beläge: Zahnstein entsteht. Und der kann durch das Zähneputzen nicht mehr entfernt werden. Hier ist die Hilfe des Zahnarztes nötig, der die Zähne vollständig und schonend reinigen kann.
Eine professionelle Zahnreinigung leistet jedoch mehr als nur die Entfernung von Zahnstein. Der Zahnarzt säubert die Zahnoberflächen sorgfältig von allen bakteriellen Belägen. Dies schützt nicht nur Zähne und Zahnfleisch, sondern beugt auch der Entstehung einer Parodontitis vor. Diese Entzündung des Zahnbetts führt unbehandelt zu Gewebeschäden, dem Abbau des Kieferknochens und oft zum Zahnverlust. Die Folgen der Parodontitis können sich sogar vom Mundraum in den ganzen Körper ausdehnen. Sie gilt beispielsweise als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ferner erhält der Patient entsprechende Informationen und Tipps für die Optimierung der häuslichen Zahn- und Mundhygiene. Zum Abschluss werden die vollständig gereinigten Zahnoberflächen mit einem Fluoridlack versehen.
Bei einer professionellen Zahnreinigung werden nach Entfernung des Zahnsteins die Plaque und Verfärbungen der Zähne, die etwa durch den Genuss von Tee und Kaffee oder durch Rauchen entstehen können, entfernt. Am Ende werden die Zahnoberflächen poliert. Diese Glättung erschwert es den Bakterien, sich wieder an den Zähnen festzusetzen. Überdies erhalten nach einer professionellen Zahnreinigung die Zähne wieder ihre natürliche Farbe zurück.
„Wie oft eine professionelle Zahnreinigung nötig ist, hängt unter anderem vom persönlichen Karies- und Parodontitisrisiko ab, von der Neigung zur Bildung von Zahnstein, dem Zuckerkonsum und von der Gründlichkeit bei der häuslichen Mundhygiene“, erklärt Laurisch. Fehlstellungen der Zähne, aber auch vorhandener Zahnersatz erschweren oft die Mundhygiene zu Hause. In einem solchen Fall ist eine intensivere Betreuung in der Praxis nötig. „Treffen diese Risikofaktoren nicht zu, ist eine professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal im Jahr zu empfehlen, bei erhöhtem Kariesrisiko oder Parodontitis allerdings häufiger“, sagt der Prophylaxe-Experte.
Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung muss der Patient selbst tragen. Noch übernehmen die Krankenkassen diese Leistung nicht. Sie gilt als individuelle Gesundheitsvorsorge. „Die Investition lohnt sich jedoch: Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen sind die Voraussetzungen zu einer lebenslangen Zahngesundheit“, sagt Dr. Laurisch. Außerdem sparen die Patienten auf Dauer Kosten ein, wenn sie mit der Profi-Pflege ihre Zähne erhalten und Zahnersatz später nicht nötig wird.
Weitere Informationen finden Sie unter www.rundum-zahngesund.de , der Homepage der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V. (Quelle: DGK)
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