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 Anästhesie in der Zahnbehandlung: manchmal eingeschränkt Sicher betäubt?

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Ist der Zahn betäubt, erfolgt die Behandlung ganz schmerzfrei. Foto: djd/proDente |
Wer bei einer Zahnbehandlung trotz Betäubung Schmerzen verspürt, gehört wahrscheinlich zu den 20 Prozent der Patienten, bei denen die Anästhesie nur eingeschränkt wirkt. Zahnmediziner verstehen darunter sowohl einen verzögerten Wirkungseintritt von zwei Minuten als auch ein bis zu vier Stunden anhaltendes "taubes Gefühl". Hinzu kommen in sehr seltenen Fällen Schädigungen der Nerven oder unbeabsichtigte Aufbissverletzungen. Die Gründe für eine nicht optimal erfolgte Betäubung sind vielfältig.
Erfolgt die Injektion zum Beispiel in ein bereits entzündetes Gebiet, so versucht der Körper, alles zu neutralisieren und hebt damit auch die Wirkung der Anästhesie auf. Weitere Ursachen können Anomalien im Verlauf des Nervs oder eine individuell ausgeprägte Knochendicke sein. Darüber hinaus reagiert der Körper je nach Tageszeit unterschiedlich schmerzempfindlich. Auch Genussmittel wie Kaffee können Auswirkungen auf die Narkose haben. Nach den Erfahrungen der Initiative proDente hilft meist schon ein intensives Gespräch mit dem Zahnarzt, um das Phänomen in den Griff zu bekommen. Ein Beispiel: Besonders im Kopfbereich werden trotz der lokalen Betäubung durch die Knochenleitung Geräusche hörbar übertragen und Manipulationen über Muskel- und Gelenkrezeptoren spürbar. Es ist ein Lernprozess, dass es sich bei diesem Erleben nicht um Schmerz handelt. (Quelle: djd/pt)
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